Die Dermatologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Haut sowie ihren Anhangsgebilden beschäftigt. Ein wichtiger Bereich ist die Früherkennung und Behandlung von Hautkrebs. Neben der konservativen Therapie gehören auch operative Verfahren der Dermatochirurgie sowie moderne Technologien wie Laserbehandlungen und minimalinvasive ästhetische Methoden zum Fachgebiet. Damit verbindet die Dermatologie medizinische Versorgung und ästhetische Medizin.
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Akne entsteht häufig durch hormonelle Veränderungen, wie sie etwa in der Pubertät, während der Schwangerschaft oder im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus auftreten. Dabei regen männliche Geschlechtshormone die Talgdrüsen zu einer erhöhten Fettproduktion an. Verstopfen die Drüsen und vermehren sich Bakterien, kommt es zu Entzündungen und den typischen Akneeffloreszenzen.
Jeder Aknebehandlung geht bei uns ein ausführliches Beratungsgespräch voraus. Darauf aufbauend entwickeln wir ein individuelles Therapiekonzept, das neben der medizinischen Behandlung auch hormonelle Einflüsse, Ernährungsfaktoren und Hautpflegeroutinen berücksichtigt.
Dabei wenden wir nicht nur die medikamentöse Therapie an, sondern haben durch jahrelange Erfahrung begleitende Maßnahmen entwickelt. Dazu zähleneine medizinische Ausreinigung, eine IPL-Behandlung, eine angepasste Hautpflege, sowie je nach Hautbild, medizinische Peelings oder kosmetische Ultraschallbehandlungen. Bei stärker ausgeprägten Entzündungen kann der gezielte Einsatz von Antibiotika sinnvoll sein. Bei Patientinnen kann zudem eine individuell abgestimmte hormonelle Therapie unterstützend wirken.
Persistierende Aknenarben lassen sich effektiv mit dem CO₂-Laser, dem nicht-ablativen, fraktionierten Erbium-Glas-Laser oder durch Dermabrasion behandeln. Ziel ist es, das Narbengewebe zu glätten und das Hautbild nachhaltig zu verbessern.

Rosazea ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die vor allem das Gesicht betrifft und sich durch anhaltende Rötungen, sichtbare Gefäße sowie entzündliche Hautveränderungen äußern kann.
Die genauen Ursachen der Rosazea sind nicht vollständig geklärt. Eine Rolle spielen unter anderem eine Gefäßregulationsstörung, entzündliche Prozesse, eine Besiedlung mit Demodex-Milben, sowie äußere Trigger wie Sonne, Hitze, Alkohol, scharfe Speisen oder Stress. Ziel der Behandlung ist es, Entzündungen zu reduzieren, Rötungen zu mildern und das Fortschreiten der Erkrankung zu kontrollieren.
Jede Rosazea verläuft unterschiedlich. Daher entwickeln wir nach einer sorgfältigen dermatologischen Untersuchung ein individuelles Behandlungskonzept, abgestimmt auf Hauttyp, Ausprägung und persönliche Auslöser. Die Therapie kann medikamentöse Maßnahmen, eine angepasste medizinische Hautpflege sowie, je nach Befund, moderne laser- oder lichtbasierte Verfahren umfassen.

Für die Diagnostik verschiedenster Allergieformen steht in unserer Praxis ein modern ausgestattetes Allergielabor zur Verfügung. Auf Basis gezielter Untersuchungen entwickeln wir individuelle Therapiekonzepte. Da Allergien vielfältige Ursachen haben, sind häufig mehrere Testverfahren erforderlich.
Allergien entstehen in der Regel durch eine Überreaktion des Immunsystems. Dabei bilden sich Antikörper gegen eigentlich harmlose Substanzen wie Pollen, Hausstaubmilben oder bestimmte Nahrungsmittel. Der Körper reagiert mit typischen Beschwerden wie allergischem Schnupfen, tränenden Augen oder Hautveränderungen. Um den jeweiligen Auslöser eindeutig zu identifizieren, sind oft mehrere Untersuchungen notwendig. Beim Provokationstest wird das vermutete Allergen kontrolliert mit dem Körper in Kontakt gebracht.
Ergänzend steht der IgE-Antikörpertest als Blutuntersuchung zur Verfügung. Dabei wird das Blut auf spezifische Antikörper gegen mögliche Allergene untersucht, etwa Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Nahrungsmittel. Bei Bedarf kann zusätzlich eine Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) durchgeführt werden, insbesondere bei Heuschnupfen, um eine mögliche Beteiligung der unteren Atemwege frühzeitig zu erkennen.
Die Untersuchungen erfolgen stets unter ärztlicher Aufsicht, sodass mögliche Reaktionen sicher beurteilt werden können.
Allergische Reaktionen sind vielfältig. Ziel unserer Behandlung ist eine individuell abgestimmte, schonende und effektive Therapie.
Die spezifische Immuntherapie gewöhnt das Immunsystem schrittweise an den auslösenden Stoff. Über einen längeren Zeitraum werden steigende Allergenmengen verabreicht. Die Beschwerden lassen sich dadurch häufig deutlich reduzieren oder langfristig vermeiden.
Als Alternative steht die sublinguale Immuntherapie mit Tabletten zur Verfügung, insbesondere für empfindliche Patientinnen und Patienten.
Allergien können auch Hauterkrankungen auslösen oder verstärken. Wir behandeln unter anderem Neurodermitis sowie chronische Ekzeme bei Kontaktallergien, mit individuell abgestimmten Therapiekonzepten und klarer Ausrichtung auf Auslöservermeidung und Hautberuhigung.

Die dermatologische Früherkennung umfasst die gezielte Untersuchung der Haut, einschließlich des allgemeinen Hautchecks, sowie des Hautkrebs-Screenings. Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung. Eine frühzeitige Diagnose erhöht die Chancen auf eine vollständige Heilung deutlich.
Für die Früherkennung kommt moderne Medizintechnik zum Einsatz. Mithilfe der FotoFinder-Technologie mit digitaler Dermatoskopie können Muttermale und andere Hautveränderungen präzise dokumentiert, analysiert und im Verlauf verglichen werden. Der allgemeine Hautcheck eignet sich insbesondere für Personen unter 35 Jahren mit familiärer Vorbelastung durch Hautkrebs. Die Untersuchung erfolgt analog zum Hautkrebs-Screening und umfasst eine vollständige Kontrolle der Haut auf auffällige Veränderungen. Bei Bedarf werden weitere diagnostische oder therapeutische Maßnahmen eingeleitet.
Beim Hautkrebs-Screening ab dem 35. Lebensjahr wird die gesamte Haut auf bösartige Veränderungen wie Basaliome, Karzinome oder das maligne Melanom untersucht. Bei auffälligen Befunden werden geeignete weitere Schritte empfohlen.
Das Screening erfolgt mithilfe eines KI-gestützten Fotosystems (FotoFinder), das den präzisen Vergleich von Muttermalen in regelmäßigen Abständen ermöglicht und so die frühzeitige Erkennung von Hautkrebs enorm verbessert.
Mithilfe eines spezialisierten Dermatoskops (Auflichtmikroskopie), einer hochauflösenden medizinischen Kamera und einem hoch entwickelten KI-Logarithmus werden Muttermale und Hautauffälligkeiten als detailreiche Einzel- oder Übersichtsaufnahmen dokumentiert, die Farbveränderungen, Begrenzungen und strukturelle Auffälligkeiten frühzeitig erkennen, speichern und fundiert beurteilen.

Weißer oder schwarzer Hautkrebs bezeichnet bösartige Hauttumoren, die Metastasen bilden oder in die Knochen einwachsen können und daher möglichst frühzeitig entfernt werden sollten. Der Begriff Tumor bezeichnet allgemein eine Gewebevermehrung und schließt sowohl gutartige als auch bösartige Hautveränderungen ein. Zu den gutartigen zählen unter anderem Muttermale, Lipome oder Narben.
Ein erhöhtes Risiko besteht insbesondere bei hellhäutigen Menschen sowie bei intensiver oder langjähriger Sonnenexposition. Häufig betroffen sind sonnenexponierte Areale wie Hände, Kopf und Hals.
Basaliom (Basalzellkrebs)
Dieser entsteht in der oberen Hautschicht, wächst lokal zerstörend und infiltrierend, bildet jedoch keine Metastasen. Häufige Ursache ist langjährige UV-Belastung.
Plattenepithelkarzinom (Spinaliom)
Dieses entsteht von der Oberhaut aus und kann Metastasen bilden. Eine frühe Diagnose und die histografisch kontrollierte Entfernung verbessern die Heilungschancen deutlich.
Malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs)
Die aggressivste Form des Hautkrebses. Frühzeitig erkannt und vollständig entfernt mit Sicherheitsabstand, bestehen sehr gute Heilungschancen.
Die Therapie erfolgt in der Regel durch die exakte chirurgische Entfernung des betroffenen Hautareals. Das entnommene Gewebe wird feingeweblich untersucht, um die Tumorart und die vollständige Entfernung festzustellen. Der Entnahmedefekt wird professionell verschlossen. Herr Dr. Schlarb hat sich im Rahmen seiner 9-jährigen Leitung der operativen Abteilung der Hautklinik der Universitätsklinik Münster, besonders auf die Rekonstruktion nach Tumorentfernungen, insbesondere im Gesicht, spezialisiert und bietet die operative Behandlung in unserem voll ausgestatteten OP ambulant an.
Nachder Behandlung sind regelmäßige Hautkontrollen wichtig, da das Risiko für erneute Hautveränderungen erhöht ist. Vornehmlich beim malignen Melanom ist eine engmaschige Nachsorge essenziell.
Ab dem 35. Lebensjahr wird alle zwei Jahre ein Hautkrebs-Screening empfohlen.
Besonders aufmerksam sollten Personen sein, die häufig Sonnenbrände hatten, hellhäutig sind oder bei denen Hautkrebs (insbesondere das maligne Melanom) familiär aufgetreten ist.
Zur Abklärung allergischer Erkrankungen werden gezielte Allergietests durchgeführt. Ergänzende Informationen finden sich im Bereich Allergietests und im spezialisierten Allergielabor.

Weißer oder schwarzer Hautkrebs bezeichnet bösartige Hauttumoren, die Metastasen bilden oder in die Knochen einwachsen können und daher möglichst frühzeitig entfernt werden sollten. Der Begriff Tumor bezeichnet allgemein eine Gewebevermehrung und schließt sowohl gutartige als auch bösartige Hautveränderungen ein. Zu den gutartigen zählen unter anderem Muttermale, Lipome oder Narben.
Ein erhöhtes Risiko besteht insbesondere bei hellhäutigen Menschen sowie bei intensiver oder langjähriger Sonnenexposition. Das Sonnenkonto wurde überfüllt. Häufig betroffen sind sonnenexponierte Areale wie Hände, Kopf und Hals.
Die Therapie erfolgt in der Regel durch die exakte chirurgische Entfernung des betroffenen Hautareals. Das entnommene Gewebe wird feingeweblich untersucht, um die Tumorart und die vollständige Entfernung festzustellen. Der Entnahmedefekt wird professionell verschlossen. Herr Dr. Schlarb hat sich im Rahmen seiner 9-jährigen Leitung der operativen Abteilung der Hautklinik der Universitätsklinik Münster, besonders auf die Rekonstruktion nach Tumorentfernungen, insbesondere im Gesicht, spezialisiert und bietet die operative Behandlung in unserem voll ausgestatteten OP ambulant an.
Nach der Behandlung sind regelmäßige Hautkontrollen wichtig, da das Risiko für erneute Hautveränderungen erhöht ist. Vornehmlich beim malignen Melanom ist eine engmaschige Nachsorge essenziell.
Ab dem 35. Lebensjahr wird ein Hautkrebs-Screening im zweijährigen Abstand empfohlen. Menschen mit erhöhtem Risiko, etwa bei häufiger Sonnenexposition, heller Haut oder familiärer Vorbelastung, sollten ihre Haut besonders aufmerksam beobachten.

Der CO₂-Laser (Kohlendioxidlaser) ist ein chirurgisches, abtragendes Lasersystem und stellt in vielen Fällen eine präzise Alternative zum klassischen Skalpell dar.
Der CO₂-Laser wird unter anderem beim Laser Skin Resurfacing eingesetzt, zur Hautverjüngung, Faltenbehandlung und Erneuerung der Hautoberfläche. Besonders bewährt ist diese Methode bei vorzeitiger Hautalterung, etwa durch Sonnenschäden, sowie zur allgemeinen Verbesserung des Hautbildes mit straffendem Effekt.
Beim Einsatz des CO₂-Lasers werden oberflächliche Hautschichten kontrolliert abgetragen. Gleichzeitig wird die Kollagenneubildung angeregt, was zu einer Gewebestraffung führt. Während der anschließenden Regeneration erneuert sich die Haut. So wirkt das Hautbild feiner, glatter und sichtbar verjüngt.

Rund 50 % der Männer und 20 % der Frauen weltweit sind von genetisch bedingtem Haarausfall betroffen. Neben der erblichen Veranlagung können auch hormonelle Veränderungen oder Erkrankungen eine Rolle spielen. Eine präzise dermatologische Diagnostik ist daher die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung.
Zur Abklärung der Ursachen kommt eine digitale Trichoskopie zum Einsatz. Mithilfe des FotoFinder TrichoLAB lassen sich Haarstruktur, Haardichte und Haarwachstumsphasen nicht-invasiv analysieren und der Therapieverlauf zuverlässig dokumentieren.
Die PRP-Therapie (plättchenreiches Plasma) ist ein bewährtes Verfahren zur Behandlung von Haarausfall. Aus dem Eigenblut gewonnene Wachstumsfaktoren werden in die Kopfhaut injiziert, fördern die Aktivität der Haarfollikel und können Haarausfall verlangsamen sowie das Haarwachstum anregen.
Ergänzend kann eine Mesohairtherapie durchgeführt werden. Dabei werden revitalisierende Wirkstoffe wie Biotin, Coenzym Q10, Polynukleotide, PRP (Plasma) und andere Biostimulatoren gezielt in die Kopfhaut eingebracht. Ziel ist die Verbesserung der Haarqualität, die Aktivierung der Haarwurzel und die Unterstützung eines nachhaltigen Haarwachstums.
